Diesel
Kraftstoff für Selbstzündungsmotoren (Diesel-Direkteinspritzer). Geringer Verbrauch, hohe Energiedichte. Steuer: 35,9 ct/L (2025). Typisch günstiger als Benzin, aber mit höheren Feinstaubemissionen.
Aktuelle Spritpreise und Ladesäulen in deiner Nähe – immer maximal 5 Minuten alt.
Wie haben sich Diesel, Super E5 und E10 in Deutschland seit Januar 2025 entwickelt? Die Grafik zeigt monatliche Durchschnittspreise an deutschen Tankstellen (Quelle: MTS-K / Tankerkönig, indikative Werte).
* Bundesweite Monatsmittelwerte Jan 2025 – Mär 2026 (Quelle: ADAC / MTS-K). Mär '26: starker Anstieg durch geopolitische Lage. Regionale Abweichungen möglich. Preise in €/Liter inkl. MwSt.
Die Preisdaten stammen von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) und werden über die Tankerkönig-API bereitgestellt. Tankstellen sind gesetzlich verpflichtet, Preisänderungen innerhalb von 5 Minuten zu melden. Auf tankvergleich.de werden die Daten im Cache bis zu 5 Minuten gehalten – du siehst also stets nahezu Echtzeit-Preise.
Laut MTS-K-Analysen sind die Spritpreise in Deutschland abends zwischen 18 und 22 Uhr am niedrigsten – im Schnitt bis zu 13 Cent/Liter günstiger als am frühen Morgen. Montags und dienstags sind die Preise tendenziell niedriger als am Wochenende. Vermeide möglichst Tankstopps zwischen 7 und 9 Uhr sowie gegen Mittag, wenn die Preise erfahrungsgemäß auf dem Tageshoch sind.
Super E5 enthält maximal 5 % Bioethanol und eignet sich für alle Ottomotoren. E10 enthält bis zu 10 % Bioethanol und ist seit 2011 an deutschen Tankstellen erhältlich. E10 ist im Schnitt 3–5 Cent/Liter günstiger, hat aber einen leicht niedrigeren Energiegehalt – das kann den Mehrverbrauch von ca. 1–2 % ausgleichen. Ob dein Auto E10 verträgt, prüfst du auf adac.de oder in der Fahrzeugdokumentation.
Spritpreise in Deutschland setzen sich aus dem Rohölpreis (Brent), Raffinerie- und Transportkosten, der Energiesteuer (35,9 ct/L Diesel; 65,45 ct/L Benzin), dem CO₂-Preis sowie der Mehrwertsteuer (19 %) zusammen. Kurzfristige Schwankungen entstehen hauptsächlich durch Ölpreisänderungen an der Börse, den EUR/USD-Wechselkurs sowie saisonale Nachfrage. Hinzu kommt das typische Tagesmuster, das durch die wettbewerbsrechtliche Meldepflicht an die MTS-K entstanden ist.
Gib einfach deine Postleitzahl in das Suchfeld ein oder nutze den Standort-Button für GPS-basierte Suche. Die Ergebnisse werden nach Preis sortiert und farblich gekennzeichnet: grün = günstiger als der lokale Schnitt, gelb = im Schnitt, rot = teurer. Du kannst auch auf Kartenansicht wechseln, um alle Tankstellen im Überblick zu sehen.
Die Preise variieren stark je nach Anbieter, Standort und Ladegeschwindigkeit: AC-Laden (bis 22 kW) kostet häufig 0,35–0,55 €/kWh, DC-Schnellladen (50–350 kW) 0,45–0,75 €/kWh. Manche Betreiber verlangen zusätzlich eine Grundgebühr oder berechnen minutengenau. Vergleiche lohnen sich – EnBW, IONITY, Allego und Tesla Supercharger haben sehr unterschiedliche Tarife. Ab 2026 schreibt die EU-Richtlinie AFIR die Anzeige von Echtzeit-Preisen an allen öffentlichen Ladepunkten vor.
Typ 2 (Mennekes) ist der europäische Standard für AC-Wechselstromladen bis 43 kW – kompatibel mit nahezu allen E-Autos in Europa. CCS (Combined Charging System) ergänzt den Typ-2-Stecker um zwei DC-Pins und ermöglicht Schnellladen bis 350 kW – heute der dominante Standard. CHAdeMO ist ein japanischer DC-Standard (bis 400 kW), der vor allem in älteren Nissan Leaf und Mitsubishi i-MiEV verbaut ist und zunehmend seltener wird.
Die Ladesäulen-Daten stammen von Open Charge Map (OCM), einem gemeinnützigen Open-Data-Projekt mit über 280.000 Ladepunkten weltweit. Für Deutschland ist die Abdeckung sehr gut, aber nicht 100 % vollständig – private und neu errichtete Stationen fehlen gelegentlich. Echtzeit-Belegungsdaten sind nur partiell verfügbar; flächendeckende Verfügbarkeits-APIs werden ab 2026 durch die AFIR-Richtlinie Standard.
Die wichtigsten Begriffe rund ums Tanken und Laden – einfach erklärt.
Kraftstoff für Selbstzündungsmotoren (Diesel-Direkteinspritzer). Geringer Verbrauch, hohe Energiedichte. Steuer: 35,9 ct/L (2025). Typisch günstiger als Benzin, aber mit höheren Feinstaubemissionen.
Ottokraftstoff (Benzin) mit bis zu 5 % Bioethanolanteil. Oktanzahl ROZ 95. Eignet sich für alle Ottomotoren, auch ältere Fahrzeuge. Etwas teurer als E10, aber kompatibel mit nahezu jedem Benziner.
Benzin mit bis zu 10 % Bioethanol (Ethanol aus Biomasse). ROZ 95. Seit 2011 deutschlandweit erhältlich. Ca. 3–5 ct/L günstiger als Super E5, aber ca. 1–2 % höherer Verbrauch durch geringeren Energiegehalt.
Staatliche Steuer auf Kraftstoffe. Beträgt für Benzin 65,45 ct/L, für Diesel 35,9 ct/L (Stand 2025). Macht rund 35–40 % des Endpreises aus und ist der größte Preisbestandteil neben der MwSt.
Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt. Tankstellen sind gesetzlich verpflichtet, Preisänderungen binnen 5 Minuten zu melden. Die Rohdaten werden unter CC-Lizenz veröffentlicht.
Abgabe auf fossile Kraftstoffe im Rahmen des nationalen Emissionshandels (nEHS). 2025: 55 €/t CO₂. Entspricht ca. 14,5 ct/L Benzin und 16 ct/L Diesel. Steigt jährlich zur Klimasteuerung.
Europäischer Schnellladestandard für Elektroautos. Kombiniert den Typ-2-AC-Anschluss mit zwei DC-Pins für Schnellladen bis 350 kW. Standard bei VW, BMW, Mercedes, Stellantis, Ford u. v. m.
Japanisches DC-Schnellladesystem bis 400 kW. Vor allem in Nissan Leaf (bis 2022) und Mitsubishi verbaut. In Europa rückläufig – kaum noch in neuen Fahrzeugen, aber Ladesäulen noch verbreitet.
Europäischer AC-Ladestecker nach IEC 62196-2. Standard für Wallboxen und öffentliche AC-Ladepunkte. Bis 22 kW (3-phasig). Jedes in Europa verkaufte E-Auto seit 2014 hat einen Typ-2-Anschluss.
kW (Kilowatt) beschreibt die Ladegeschwindigkeit (Leistung). kWh (Kilowattstunde) ist die Energiemenge – entspricht dem »Tankinhalt« des Akkus. Ein 60-kWh-Akku bei 150-kW-Lader = ca. 30 Min. auf 80 %.
AC (Wechselstrom): langsamer (bis 22 kW), günstigere Infrastruktur, ideal für Nachtladen. DC (Gleichstrom): Schnellladen (50–350 kW), Umrichter in der Säule statt im Auto – ideal unterwegs.
EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Regulation). Ab 2025/2026 schreibt sie u. a. Echtzeit-Preisanzeige, ad-hoc-Zahlung und Mindestabdeckung für Schnelllader vor.